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Reisebericht 2000 - Übersicht : Reisebericht 2001/2002 : ç : è


25. November 2000 – Fahrt in die Blue Mountains

Sydney - Bahai Temple Es geht in die Blue Mountains! Ein großes Naturschutzgebiet, das am Westrand (also nicht auf der "Pazifikseite") Sydneys beginnt und sich über ein stattliches Gebiet erstreckt. Auf dem Weg dorthin schauen wir noch schnell den Bahá'i Temple mit seiner recht sehenswerten Architektur an. Das Vielvölkergemisch Sydney's führt zu einer schier unüberschaubaren Vielfalt an Religionen und Glaubensrichtungen.

Bevor es "richtig" in die Berge geht, sehen wir uns im Waratah Park die Tiere aus der Nähe an, die uns frei lebend auch in den Blue Mountains begegnen könnten. Im Waratah Park wurde seinerzeit die Fernsehserie "Skippy" gedreht, den älteren Lesern (haha) vielleicht noch aus dem deutschen Fernsehen bekannt ...

Sydney - Waratah ParkSydney - Waratah Park

Und hier sieht man schon verschiedene Skippies, die sich selbstverständlich gegen die Hergabe von Futter auch streicheln lassen. Manche Weibchen tragen einen "Joey" in ihren Beutel. Bei diesen und den größeren Männchen ist etwas Vorsicht vor den messerscharfen Krallen und besonders vor den hinteren Klauen angesagt, die die Kängurus in recht "bauchdeckenunfreundlicher" Weise benutzen können.

Sydney - Waratah ParkSydney - Waratah Park

Die links abgebildete Straußendame ist die Mutter des reizenden Kleinen rechts. No worrries, sie kam zwar eiligen Schrittes angestapft, aber nix ist passiert.

Sydney - Waratah ParkSydney - Waratah Park

Besonders der rechts so frech durch das Gitter lugende Sulfur Crested Cockatoo (Gelbhaubenkakadu) ist uns ja schon im Straßenbild Sydneys aufgefallen (der "Antennenanknabberer", Ihr erinnert Euch ...)

Sydney - KoalaSydney - Tasmanischer Teufel

Der Koala riecht wirklich nach Eukalyptus, ist weich und knuddelig und - man kann es nicht anders sagen - schon fast langweilig ruhig und gelassen. Die Tasmanischen Teufel (rechts) sehen auch knuddelig aus, sind aber entsetzliche Streiter und übertreffen trotz ihrer geringen Größe an Beißkraft jeden Kampfhund.

Sydney - Blue Mountains Unschwer zu erkennen, wir sind in den Blue Mountains angekommen. Sie tragen diesen Namen, weil die Eukalyptusart, die sie hauptsächlich bedeckt, ein ätherisches Öl ausdünstet (dessen Geruch Ihr ja alle kennt), welches die Luft mit einem bläulichen Schimmer überzieht. Obwohl so nah an der Großstadt gelegen, könnte man hier tagelang wandern, ohne mehr als vielleicht einer Handvoll Leute zu begegnen..
Sydney - Blue Mountains Nicht übel, oder? Von dem Punkt, an dem das Foto aufgenommen wurde, fahren wir mit der steilsten "Railway" der Welt (ob's stimmt?) ca. 200 Höhenmeter hinab in die Wildnis. Es war jedenfalls sehr steil.

Sydney - Scenic RailwaySydney - Scenic Railway

Aha, wieder etwas gelernt: Arme und Beine sind sehr schwer zu ersetzen und man soll keine Wertsachen, Kleinkinder oder Kameras neben sich liegen lassen, da sie herausfallen oder verloren gehen oder beschädigt werden könnten. Typisch australischer Humor.

Sydney - Scenic RailwaySydney - Scenic Railway

Sydney - Three Sisters Die berühmten Three Sisters, um die sich eine Aboriginals-Sage rankt. Vielleicht erzähle ich sie Euch, wenn ich Euch an einem langen Winterabend in München auf meinem Didgeridoo vorspiele. Gabi darf eigentlich nicht spielen, da es Frauen bei den meisten Stämmen verboten ist. Wir recherchieren gerade, ob das auch für den Stamm der Allgäuer zutrifft.

No worries, Sports!

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