Sehenswert Natur Umgebung Strände Restaurants Kultur Shopping Transport Geschichte

Reisebericht 2000 : Reisebericht 2001/2002 - Übersicht : ç : è


4. Januar 2002 – Koala Park


Außer dem berühmten Taronga Zoo, der vom Zentrum aus in 12 Minuten mit der Fähre zu erreichen ist, gibt es in Sydney auch mehrere privat geführte Tierparks, die sich auf die einheimische Flora und Fauna beschränken. Zum Koala Park in Pennant Hills können wir die Cityrail benutzen und haben sofort Anschluss an einen Bus, der direkt am Parkeingang hält.
Der abgebildete, bunt besprayte Zug ist wohl außer Betrieb, denn die fahrenden Züge sind erstaunlich wenig dekoriert (obwohl sie das etwas weniger langweilig machen könnte).


OK, noch ein Kunst-Koala am Eingang ...


... und schon stehen wir Aug' in Aug' mit dem ersten echten Fellknäuel. Die Augen der Koalas sind allerdings meistens geschlossen, da sie ca. 18 Stunden am Tag dösen und schlafen. Dabei quetschen sie sich gerne in eine Astgabel.


Keine Angst, Koalas sind keine Kannibalen, sondern ernähren sich ausschließlich von de Blättern weniger ausgesuchter Eukalyptusarten. Getrunken wird in der Regel nicht; genau das bedeutet auch das Wort Koala: trinkt nicht ...


... aber gestreichelt wird er. Wir sind nach wie vor nicht ganz sicher, inwieweit die sensiblen Koalas durch den vielen Trubel (Streicheln, Blitzlichtfotos) gestresst werden.
Sicher fördert die Begegnung mit Angehörigen solch gefährdeter Tierarten das Gefühl, sich für ihren Erhalt einsetzen zu müssen.
Aber gerade Koalas sind so scheue, friedliche, "höfliche" Viecher, die sich halt kaum wehren, wenn ihnen etwas nicht gefällt.


Die australische Variante der drei bekannten, großen, flugunfähigen Laufvögel ist der Emu (Afrika: Strauß, Südamerika: Nandu). Der Emu ist deutlich kleiner als der Strauß (Gesamthöhe ca. 140 cm) und bis auf den ausdrucksvollen Kopf ein recht unscheinbarer, brauner, bei richtiger Zubereitung aber recht wohlschmeckender Gesell.

 


Das wohl bekannteste australische Beuteltier. Im Unterschied zum Koala sind die meisten Känguruh-Arten aber nicht vom Austerben bedroht.


Die Jungen klettern - auch wenn sie längst laufen können - gerne wieder in Mamas Beutel, bis es dieser irgendwann reicht und sie "verweigert".

Bitte fahr mit der Maus über's Bild.


Ein weiterer flugunfähiger Vogel, allerdings längst nicht so bekannt wie die oben genannten: der Kasuar (auch Helmkasuar). Etwas kleiner als der Emu, wesentlich "hübscher" und sehr, sehr angriffslustig, auch gegen Menschen (wir konnten das glücklicherweise nicht prüfen). Die Klauen sollen ausgesprochen gefährlich sein.


Gustav Gans.

Einder der seltenen Momente, in denen wir ein nicht schlafendes Wombat (ebenfalls ein Beuteltier) gesehen haben. Sie erinnern uns wegen ihrer Größe und des ausgeprägten Schlafbedürfnisses an Postsäcke (aber viiiiel niedlicher).

Der vermutlich vor 35.000 Jahren von Norden (Indonesien) nach Australien eingewanderte Dingo ist KEIN Beuteltier - was in Australien eine Ausnahme darstellt, denn vieles, was anderswo auf der Welt als Säugetier seine Lebensnische besetzt, läuft in Australien als Beuteltier herum.

Der Kookaburra, eine sehr große Eisvogelart.
Er ist deutlich unscheinbarer als die meisten Eisvögel;sein unverwechselbares akustisches Erkennungsmerkmal ist ein fast unheimliches Lachen.

Seitenanfang